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29.02.2008
Pressekonferenz Bozen - Präsentation
Bozen, den 29.02.2008 – Bei einer Pressekonferenz in Bozen (Südtirol) wurden heute die UCI Mountainbike Marathon Weltmeisterschaft 2008 und die 14. Ausgabe des Südtirol Dolomiti Superbike in Niederdorf/Hochpustertal vorgestellt. Anwesend waren neben zahlreichen Vertretern aus Wirtschaft und Politik auch der MTB-CC-Weltmeister von 1997 und jetzige Sportdirektor des italienischen Radsportverbandes FCI, Hubert Pallhuber und die zweifache Marathon-Italienmeisterin Alexandra Hober.
Südtirol beherbergt 2008 eine weitere internationale Großveranstaltung. Am Samstag, den 5. Juli 2008 findet in Niederdorf/Hochpustertal die sechste UCI Mountainbike Marathon Weltmeisterschaft statt. Am 6.Juli wird hingegen die 14. Ausgabe des klassischen Südtirol Dolomiti Superbike-Marathons ausgetragen. Beim teilnehmerstärksten MTB-Marathon Italiens werden rund 3.500 Athletinnen und Athleten aus 30 Nationen erwartet. Die Weltmeisterschaft wird am Donnerstag, den 3. Juli auf dem Hauptplatz in Niederdorf offiziell eröffnet und bedeutet einen wichtigen Test im Hinblick auf die Olympischen Sommerspiele in Peking. Die Veranstalter haben für ein reichhaltiges Rahmenprogramm gesorgt.
Zur WM-Vorbereitung hat Südtirol Dolomiti Superbike 2006 und 2007 zwei hochkarätige Weltcupveranstaltungen durchgeführt. „Die Weltmeisterschaft ist für uns die Krönung eines arbeitsintensiven Prozesses“, erzählt OK-Chef Kurt Ploner. „Sie bringt internationale Popularität und führt zu einer starken Verankerung Südtirols, des Hochpustertales und von Südtirol Dolomiti Superbike im internationalen Sport-Panorama“. Wie Ploner unterstreicht, sei das OK erst nach Zusicherung der finanziellen Unterstützung durch das Land, die Sponsoren und der Ferienregion Niederdorf/Hochpustertal an die Projektierung der Veranstaltung herangegangen.
Etwa 5.000 Personen werden während der Rennwoche im Hochpustertal erwartet. Wie Alfred Prenn, Präsident des Tourismuskonsortiums Hochpustertal sagt, „ist mit einer 100-prozentigen Auslastung der Betriebe zu rechnen“.
Der Internationale Radsportverband UCI hat sich 2006 in Holland für Südtirol als WM-Austragungsort entschieden. Südtirol Dolomiti Superbike hatte sich dabei gegen drei Mitbewerber durchgesetzt und zwar Cortina D’Ampezzo (I), Kirchzarten (D) und Madrid (SPA). Dafür ausschlaggebend waren die bewährte Strecke, die faszinierende Südtiroler Dolomitenlandschaft, das ausgezeichnete Krisenmanagement, die positiven Kommentare der Athleten sowie die großzügigen Infrastrukturen.
Der Streckenverlauf für die Weltmeisterschaft der Herren beträgt 119,9 km bzw. 88,6 km für die Damen und verläuft, wie 2006, wieder gegen den Uhrzeigersinn. Damit führt der erste lange Anstieg zur Plätzwiese hinauf, die sonst immer der letzte und oft rennentscheidende Anstieg war. Die verkürzte Strecke der Damen hingegen, führt direkt nach Toblach und verzichtet somit auf den ersten Anstieg zur Plätzwiese. Der Start erfolgt wieder auf der Staatsstraße neben dem Hauptplatz von Niederdorf. Die Renndauer wird mit vier- bis viereinhalb Stunden beziffert.
Auch die Teilnehmer des 14. Südtirol Dolomiti Superbike können am nächsten Tag die 119,9 km Strecke zurücklegen. Mit zwei Bergpreisen am Haunold in Innichen und auf der Rotwandwiese in Sexten werden sie zusätzlich motiviert. Die kurze Strecke des Südtirol Dolomiti Superbike misst hingegen 56,9 Kilometer, ihr Höhenunterschied beträgt 1.688 Meter. Vorgesehen ist ein Bergpreis auf der Plätzwiese und der „Marlene“- Zwischensprint auf dem Hauptplatz in Toblach.
